Presse
15.12.2011, 20:00 Uhr | P. Dewald
Vorbereitung zur Übernahme der ehemaligen Bundeswehrflächen
Arbeitsgruppe wurde gebildet
Die noch nicht vergebenen Flächen der Dörnberg- bzw. Ostpreussenkaserne sollen kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Ansiedlung zur Verfügung gestellt werden.

Zu diesem Tagesordnungspunkt der Stadtverordnetenversammlung am 15.12.2011 sprach der Fraktionsvorsitzende Peter Dewald. Den gesamten Text der Rede haben wir nachfolgend abgedruckt.
Herr Stadtverordnetenvorsteher,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
verehrte Zuhörer
 
bedingt durch die Strukturreformen der Bundeswehr hat die Stadt Homberg trotz aller Bemühungen zuerst die Dörnbergkaserne und in jüngerer Vergangenheit auch noch die Ostpreussenkaserne verloren. Der Verlust dieser beiden Bundeswehrstandorte war für unsere Stadt ein herber Verlust, der die Weiterentwicklung der Stadt nachhaltig beeinflusst hat.
 
Die Überführung militärisch genutzter Flächen mittels Konversion in eine zivile Nutzung hat in Homberg seinen Ursprung durch die Ansiedlung des Behördenzentrums des Schwalm-Eder-Kreises auf dem Gebiet der Dörnbergkaserne. Verbunden mit der Zusammenlegung der hessischen Katasterämter hat Homberg den Zuschlag für einen Standort des Neugebildes „Hessisches Immobilienmanagement“ bekommen. Die Ansiedlung erfolgte ebenfalls auf dem Gebiet der ehemaligen Dörnbergkaserne in 2 vorhandenen Gebäuden, die inzwischen durch einen Neubau ergänzt wurden. Neben den öffentlichen Einrichtungen haben sich aber auch private Unternehmen bereits auf dem Areal der ehemaligen Dörnbergkaserne niedergelassen.
 
In schwierigen Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), die sich über Jahre hingezogen haben, wurde das uns vorliegende Verkaufsangebot ausgehandelt.
Parallel zu den Ankaufsverhandlungen haben Sondierungen zur die Vermarktung der Flächen stattgefunden.
 
Die Nutzung der ehemaligen Bundeswehrflächen zur Ansiedlung kleiner und mittlerer Betriebe ist aus unserer Sicht - insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Stadtentwicklung - als sinnvoll anzusehen. Sowohl für den Bestand der Restflächen der Dörnbergkaserne als auch für Teilbereiche der Ostpreussenkaserne liegen mehrere ernstzunehmende Kaufangebote vor.  
 
Die vorliegende Gegenüberstellung, die auf 2 Szenarien aufbaut, enthält neben den Aufwendungen die Erlöse mit einem Minimalwert und einem Maximalwert und kommt abschließend zu einem insgesamt tragfähigen Ergebnis.
 
Damit das weitere Verfahren in Gang gesetzt werden kann, werden wir den vorliegenden Beschlussempfehlungen der Ausschüsse zustimmen.
 
 
Vielen Dank
aktualisiert von Peter Dewald, 19.12.2011, 15:15 Uhr
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